Farm in Otavi
Otavi, Otjozondjupa
1.550.000 €
Beschreibung
Objektbeschreibung
Wildfarm bei Otavi
Jagdfarm im Distrikt Otavi, eingetragen als CC (Close Corporation), 3189 Hektar.
Allgemeine Ausstattung
Das Haupthaus liegt reizvoll auf einer Anhöhe mit Blick über die hügelige Ebene im Süden und einen Teil des Otavi-Berglands. Es ist von großen Schirmakazien umgeben. Die gesamte Anlage ist funktional.
Das Wohngebäude hat 560 m² unter Dach. Darin befinden sich eine Verwalterwohnung und drei geräumige Gästezimmer mit eigenem Bad. Büro, großes Wohnzimmer mit Blick auf Rasen und Savanne, Küche, Speisekammer und Spülküche gehören ebenfalls zum Hauptgebäude. Angebaut sind eine große Lapa mit Grillplatz sowie zwei Einzimmerwohnungen mit eigenem Bad.
Wirtschaftsgebäude:
- 2 sehr große Mehrzweckhallen, u. a. mit einer EU-zugelassenen Präparationswerkstatt, Werkstätten, Fahrzeugunterstellplätzen und viel überdachtem Lagerraum für Heuballen
- 2 große Arbeiterhäuser
Die Stromversorgung erfolgt über einen dreiphasigen NAMPOWER-Anschluss. Auf dem Gelände befindet sich eine 2000 m lange Landepiste, über die Kunden ein- und ausgeflogen werden. Sie muss instand gesetzt werden.
Bestehende Einnahmequellen
Trophäenjagd auf eine große Auswahl an Steppenwild. Mit Ausnahme der steilen Berggebiete ist die gesamte Farm mit Wildzaun umzäunt. Im geräumigen Haupthaus wurden neue, luxuriöse Unterkünfte für Jäger eingerichtet.
Präparation: Trophäenbearbeitung in EU-zugelassenen Räumlichkeiten nach dem Prinzip „Dip and Ship“. Derzeit ruht der Präparationsbetrieb.
Wildzucht
Die Zucht erfolgt in 2 eigens angelegten Zuchtcamps mit elektrifiziertem Umfassungszaun. Die Camps sind für die Zucht von Litschi-Moorantilopen (Lechwe) und Kudus ausgelegt. Die Zucht der „Small Five“ wäre noch zu prüfen: Damara-Dikdik, Steinböckchen, Klippspringer, Rotducker und Kronenducker. Alle diese Arten kommen auf dem Grundstück vor und könnten die Grundlage für einen künftigen Zuchtbestand bilden.
Wildfleischproduktion
Ein neuer Schlachtraum mit begehbarem Kühlraum wurde eingebaut.
Holzernte: Sie verbessert nicht nur die Weidekapazität des Weidelands, sondern schafft auch Arbeitsplätze und bietet sehr gute Einnahmen.
Trockenfeldbau
Heuballenproduktion: 84 Hektar wurden für die Heuernte gerodet und mit Blue-Buffalo-Gras bepflanzt. In trockenen Zeiten werden 2 Tonnen pro Hektar geerntet, in guten Zeiten bis zu 5 Tonnen pro Hektar. Derzeit findet dies hauptsächlich im Straßenrandstreifen statt, der vollständig innerhalb der Farmgrenzen liegt.
Maisanbau: Die früher für Trockenfeldbau genutzte Fläche betrug insgesamt etwa 700 Hektar.
Niederschlag
Der durchschnittliche Jahresniederschlag liegt zwischen 550 und 800 mm.
Wasserversorgung
5 Bohrlöcher liefern zusammen reichlich Süßwasser aus geringer Tiefe. Die Bohrlöcher sind etwa 50 bis 100 Meter tief. Gesamtleistung: 9,5 m³/h.
Vegetation und Weide
Prägend für die Landschaft sind die hügelige Dornbaumsavanne und Kalksteinkoppies, die inmitten der Bergketten des Otavi-Berglands eine sehr schöne Umgebung bilden. Ein Großteil des Bodens besteht aus tiefem, rotem, ackerfähigem Sand-Lehm-Boden, der Wasser gut speichert und eine hohe Vegetationstragfähigkeit hat. Andere Bereiche haben einen höheren Tonanteil; dort ist die Weidemenge geringer, der Nährwert der Grasarten jedoch höher.
Der Baumbestand ist reichhaltig:
- Dornbäume, immergrüne Bäume
- Kameldorn (Acacia erioloba), Kanniedood (Combretum)
- Schirmakazie (Acacia tortilis), Bergflieder (Mountain Syringe)
- Swarthaak (Acacia mellifera), Kalahari-Apfelbaum
- Sekelbos (Dichrostachys cinerea), Mangetti-Bäume
Bei den Futtersträuchern dominiert der Rosyntjiebos, daneben gibt es weitere wertvolle Futtersträucher wie Wolbossie und Perdebos.
Besatzdichte: 1 GVE auf 8 ha (LSU 1:8). Das Grundstück bietet sehr gute Weide und Schutz für eine Vielzahl von Wild- und Vogelarten.
Wildbestand (die Bestandszahlen müssen noch überprüft werden):
- Weißschwanzgnu
- Streifengnu
- Steppenzebra
- Elenantilope
- Giraffe
- Impala
- Kudu
- Oryx
- Kuhantilope (Red Hartebeest)
- Wasserbock
- Damara-Dikdik
- Litschi-Moorantilope (Lechwe)
- Rappenantilopen-Bullen
- Warzenschwein
- Ducker
- Steinböckchen
- Klippspringer
- Pavian
- Perlhuhn
- Burchell-Flughuhn
Die Farm ist derzeit als Jagdfarm registriert.
Gebäudeübersicht
Wohnen und Nebengebäude:
- Eigentümerhaus inklusive Gästezimmer mit eigenem Bad: 480 m²
- Wohnung: 82 m²
Wirtschaftsgebäude:
- Lagerhalle: 380 m²
- Halle mit Präparationswerkstatt und Heulager: 600 m²
- Generatoranlage und Umschalttafeln
- 2 Arbeiterhäuser à 50 m²: 100 m²
Gesamtfläche unter Dach: 1642 m²
Inventar:
- 1 Toyota Hilux Diesel in gutem Zustand, mit Aufbau, für Farm und Stadt
- 1 Unimog Diesel in gutem Betriebszustand
- 1 Ford-2000-Traktor für den täglichen Einsatz
- 1 einachsiger Traktoranhänger
- 1 Honda-Quad für den täglichen Einsatz
- 1 Wasseranhänger
- 1 Honda-Feuerlöschpumpe (funktioniert sehr gut mit Unimog und Wasseranhänger)
- 1 mobiles Honda-Stromaggregat
- 1 mobiles, luftgekühltes 2-Zylinder-Deutz-Stromaggregat auf Anhänger (derzeit im Lechwe-Camp im Einsatz)
- 1 Schweißgerät
- Diverse Elektrowerkzeuge
- Sämtliche Zaunbauausrüstung
- Sämtliche Ausrüstung zum Ziehen von Bohrlochrohren
- Voll ausgestatteter Schlachtraum mit begehbarem Kühlraum
- Elektrifizierte Wildzuchtcamps
- Viel Camp- und Zaunmaterial
- Zahlreiche Wellblechplatten für den Hausbau
- Mehrere freistehende Jagdkanzeln an Wasserstellen
- Dieseltank für Großanlieferung mit Zähler
- Möblierung für drei Gästezimmer
- Büromöbel
Verkaufsdetails
- Angebot
- Kauf
- Preis
- 1.550.000 €
- Eingestellt am
- 20. Oktober 2026
- Objekt-Nr.
- NI-14632
Objektdaten
- Objektart
- Farm
- Ort
- Otavi
- Region
- Otjozondjupa
Ausstattung & Merkmale
- ✓ Garten
Lage
📍 Otavi · Region Otjozondjupa
Die Karte zeigt die Umgebung des Ortes. Die genaue Adresse erhalten Sie auf Anfrage.
Karte öffnen in: Apple Karten · Google Maps
